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![]() Tag der offenen TürHamburger Hafen / Fahrt mit dem "Tiger" 2. Modellbautage, Georgsmarienhütte 16. Oeseder Gartenparty Ferienpassaktion 2005 Schaufahren auf der 14. Gartenparty Ausstellung beim Landkreis Osnabrück Ferienpassaktion 2003 Fahrradtour (15. Juni 2003) Ferienpassaktion 2002 Ferienpassaktion 2001 Fahrradtour (20. Mai 2001) Fahrt nach Lauenburg (16. September 2000) Fahrt nach Lauenburg
Zu unseren Aktivitäten in 2000 ist eine Fahrt nach Lauenburg zu erwähnen, ein wunderschönes Städtchen östlich von Hamburg an der Elbe gelegen, wo wir an einer Fahrt mit einem der letzten dampfgetriebenen Schiffe, der KAISER WILHEM, teilnahmen.Am 16. September 2000 ging es schon um 5:00 Uhr mit dem Bus in Richtung Lauenburg um rechtzeitig den Abfahrttermin der KAISER WILHEM um 8:45 Uhr einhalten zu können. Nach der Dampferfahrt nahmen wir an der Stadtführung von Lauenburg teil und besuchten das Elbschiffahrtsmuseum in Lauenburg. Bevor wieder die Heimfahrt angetreten wurde, gab es ein gemeinsames Abendessen in der 1871/73 erbauten Lauenburger Mühle, das höchste Wahrzeichen von Lauenburg. Kaiser Wilhelm
Die Kaiser Wilhelm ist eines der letzten dampfgetriebenen Schiffe, die von einigen Idealisten liebevoll gepflegt wird. Der Dampfer wurde im Jahre 1900 in Dresden – Neustadt für die spätere Oberweserdampfschifffahrt F. W. Meyer in Hameln gebaut. Hier wurde die KAISER WILHELM in der Personenschifffahrt auf der Strecke zwischen Hameln und Münden eingesetzt. 1923 ließen sich über 300.000 Personen durchs Weserbergland dampfen. Krieg, wirre Zeiten und der Zahn der Zeit machten dem Schiff arg zu schaffen. Auf der Weser ging die Ära der Dampfschifffahrt zu Ende. 1970 kaufte der Verein zur Förderung des Elbschifffahrtsmuseums das Schiff und überführte es von der Weser über den Mittellandkanal in die Elbe nach Lauenburg.Die KAISER WILHELM ist 57,20 m lang, 4,48 m breit (über Radkästen 8,38 m), sie ist 2,10 m seitenhoch und hat nur 0,56 m (leer), bzw. 0,92 m (voll gebunkert) Tiefgang. Das Schiff hat eine Zweifachexpansionsdampfmaschine mit 160 PS, der Kessel hat 65,5 m² Heizfläche und liefert Dampf mit 10 atü. Es war zur damaligen Zeit ein luxuriöses Schiff mit einem eigenen Stromnetz und elektrischer Beleuchtung. Die Maschinenanlage ist auch heute noch im ursprünglichen Zustand zu bewundern. Die wirtschaftlichste Betriebsart wird bei 45% Zylinderfüllung erreicht. Dann macht die Radwelle ca. 42 U/min, der Dampfverbrauch liegt bei 1,2 t/h und es ergibt sich eine Leistung von 160 PS. Damit läuft die KAISER WILHELM ihre 14,5 km/h (zum Vergleich 7,8 kn). Es ist ein Erlebnis, mit diesem Oldie den Elbestrom zu befahren. Im Schiffsbauch stampft die Maschine ihren gleichförmigen Takt und durch den Maschinenschacht kann man das Arbeiten der Compound-Maschine sehen. Mit rund 40 U/min dreht sich die Radwelle. Die 3,4 m großen Räder platschen im Elbwasser und hinterlassen einen weißen Gischtstreifen. Zwischendurch rumpelt die dampfgetriebene Rudermaschine ein paar Umdrehungen weiter und zerrt an der über Deck laufenden Kette zum achteren Ruderquadranten. Lauenburg
Eine jahrhundertalte Tradition verbindet Lauenburg mit der See, mit Schifffahrt und Schiffbau, eine Stadt, die auch vom Handel gelebt hat. lm 14.Jahrhundert schufen hier die Lübecker in siebenjähriger Arbeit den ersten Scheitelkanal Europas, der Stecknitz (zur Trave fließend) und Delvenau (ein Nebenfluss der Elbe) verband. Nun war der Weg frei für einen lebhaften Handel mit Salz und Hering. Ansässige Werften sind bekannt geworden im Bereich der Off-shore-Schiffahrt. Die touristische Attraktion von Lauenburg ist wegen der engen Gassen in der direkt an der Elbe gelegenen „Unterstadt" mit ihrer gemütlichen Enge, dem warmen Rot des Ziegels und des Flairs der Flusslandschaft eine Reise wert.
Elbschiffahrtsmuseum
Seit über 60 Jahren beherbergt Lauenburg ein wunderschönes Elbschiffahrtsmuseum. Aus einer Privatinitiative des Postmeisters Friese ging diese Einrichtung 1926 hervor. Die Stadtgeschichte war geprägt von der flussnahen Lage und der damaligen, noch zaghaften Elbschifffahrt. Auch heute noch kann man im Museum die Ursprünge dieses Verkehrsweges entdecken. Viele Ausstellungsstücke, Originalmaschinen, ein umfangreiches Archiv und eine Literatursammlung dokumentieren heute die Entwicklung der Oberelbschifffahrt der letzten 200 - 300 Jahre, die frühe Kanalschifffahrt, die Elbsegelschifffahrt bis 1850, die Schlepp- und Motorschifffahrt, die Personenschifffahrt und nicht zuletzt den Lebensraum „Elbe".In mehreren Räumen werden Modelle, Dioramen und Funktionsexponate von besonderer Qualität ausgestellt. In den Kellerräumen sind seit 1970 funktionsfähige Maschinen aufgebaut und man findet z. B. die Dampfmaschinen der typischen Schleppschifffahrt. Der Schaufelradantrieb ist im Original in seiner Funktion mit gesteuerter Schaufelstellung zu beobachten. Interessante Dieselmotoren, wie etwa den Gegenkolbenmotor von Junkers, ein voluminöser Glühkopfmotor u.v.m. sind allesamt in Funktion zu bewundern. Schnitte erlauben auch teilweise den Blick ins Innere dieser Wärmekraftmaschinen der „Urzeit". Weitere Fotos von der Fahrt nach Lauenburg finden Sie im Bereich Fotos. Weitere Informationen... ...über Lauenburg |
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