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Zum Schluß ging E. T. im Darnsee baden

"Wir haben so viele positive Stimmen gehört, daß wir sicher sind: Auch im nächsten Jahr wird es ein Darnseefest geben." Dieses Fazit zogen einmütig Bürgermeister Lothar Lewandowski und Ortsbürgermeister Ewald Pisse am Schluß des dreitägigen bunten Treibens am und auf dem Bramscher Natursee. Die beiden Repräsentanten der Stadt fanden es schade, daß weniger Bramscher als im Vorjahr das beliebte Wochenend-Fest besuchten. Die Vielzahl von Angeboten hätte es verdient gehabt, besser genutzt zu werden. 1984 sollten sich die Bramscher auch vom schlechten Wetter nicht abhalten lassen, "appellierten" Fisse und Lewandowski.

Allerdings wird das Darnseefest im nächsten Jahr möglicherweise nicht am Freitag, sondern erst am Samstag beginnen. Der Freitagabend habe so wenig Zuspruch gefunden, daß die Stadt entsprechende Überlegungen anstellen werde, kündigte der Bürgermeister an. Außerdem wird darüber nachgedacht, ob 1984 ein besonderer Sonntagnachmittag für Senioren eingeführt werden kann.
Schon in diesem Jahr hatte man einen Sonderbus für die Bewohner des AWO-Altenheimes eingesetzt. Die Senioren waren eingeladen, im Festzelt am Sonntagnachmittag die Volkstänze der Landjugend Engter und der Volkstanzgruppe St. Martinus bei Kaffee und Kuchen zu bewundern. Das kalte und regnerische Wetter machte diesem Vorhaben jedoch einen Strich durch die Rechnung.
Die Senioren zogen es vor, zu Hause zu bleiben. Ein Trost für sie: Vom 10 Meter langen Damseefest-Apfelstrudel sind noch einige Meter übrig geblieben. Sie werden von der Behindertengruppe Bramsche ins Altenheim geliefert.
Nach dem bis Samstagabend rund 4000 Besucher geschätzt worden waren, kamen auch am Sonntag noch einige hundert zum Darnsee. Hauptattraktion für viele war die Ausstellung der Schiffsmodellbauer. Der Schiffsmodellclub Georgsmarienhütte hatte 23 selbstgebaute Schiffe im Kleinformat am Damseeufer aufgestellt. Viele von ihnen zogen unter den staunenden Blicken der Väter und Söhne elektronisch gesteuert gekonnt ihre Runden im Schwimmbecken. Besonders originell: Aus der Luke eines Modell-Raumschiffs, das auf dem Darnsee kreiste, grüßte die Filmfigur "E. T." die Bramscher Kinder. Zu einem kleinen Zwischenfall kam es, als die holländische Jacht "Marina" Vom Schlachtschiff "Bismarck" gerammt wurde und unterging. Sofort trat ein Taucher des PLRG in Aktion und hatte nach zwei Minuten die havarierte Mini-Jacht aus dem kalten Darnseewasser gerettet.
Bild
E.T. grüßte aus diesem Raumschiff, das der Schiffsmodellclub Georgsmarienhütte auf dem Darnsee "wassern" ließ

Dieser Artikel ist am 18. September 1983 in Neue Osnabrücker Zeitung erschienen. (http://www.neue-oz.de)

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