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Große Pötte auf dem Mühlenteich Ferienkinder bauten Modelschiffe - "So einen habe ich im Urlaub gesehen"
"Keine Zeit" lautete oft die Reaktion, wenn Heinz Homann den Kindern zwischendurch etwas zu essen als kleine Stärkung anbot. Die jungen Schiffsbauer waren mit großer Begeisterung bei der Sache. Sie hämmerten, sägten und bohrten und hatten immer neue Ideen, wie die Schiffe noch weiter verschönert werden konnten. So baute ein Mädchen einen originalgetreuen Krabbenkutter. "So einen habe ich im Urlaub an der Ostsee gesehen", erklärte sie. Andere bauten Containerschiffe oder Lastkähne, auf denen kleine Rohre und Kästen transportiert wurden. Immer wieder kehrten die Kinder in den Werkraum zurück, um kleine Änderungen an den Modellen vorzunehmen. Hier und da wurden noch kleine Gewichte angebracht, bis das Schiff schließlich gerade auf dem Wasser stand und ohne Schieflage sicher schwamm. Auf dem GMHütter Mühlenteich durften die Kinder dann auch die aufwendig gebauten Modelle der "Profis" steuern. Besonders gefiel den meisten der Nachbau eines alten Dampfschiffes, aus dessen Schornstein wie beim großen Originalschiff Rauch aufstieg. Auf Präzision kam es an, als die Ferienkinder mit einem fern gesteuerten Schiff, an dessen Bug ein spitzer Nagel befestigt war, auf dem Teich schwimmende Luftballons zerstechen wollten. Dieser Artikel ist am 30. August 1999 in Neue Osnabrücker Zeitung erschienen. (http://www.neue-oz.de) zurück zur Übersicht |
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